Vier von sechs möglichen Punkten geholt – in sportlicher Hinsicht war es für die Lausitzer Füchse ein durchwachsenes Wochenende in der DEL2.
Weißwasser gelang zwar ein umjubelter 5:3-Erfolg im Sachsenderby gegen die Eislöwen Dresden. Zwei Tage später unterlag man bei den Wölfen Selb trotz eigener Führung mit 1:2 nach Verlängerung. Und an diesem Freitag gastiert mit den Kassel Huskies der Tabellenführer der DEL2 im Fuchsbau (19.30 Uhr).

Medizinischer Notfall im Derby gegen Dresden

Was nach dem zurückliegenden Wochenende ebenfalls bleibt, ist jedoch auch der medizinische Notfall in der Partie gegen die Eislöwen Dresden. Im letzten Drittel flog ein geblockter Pass mit hoher Geschwindigkeit in den Zuschauerbereich. Ein Fan wurde dabei nach Vereinsangaben durch den Puck „schwer am Kopf getroffen“.
Der Fan musste sofort ins Krankenhaus gebracht werden. Füchse-Trainer Petteri Väkiparta erklärte anschließend: „Das ist eine unglückliche Sache. Wir wünschen unserem Fan alles Gute für die Zukunft und schnelle Besserung.“
Zum Gesundheitszustand des verletzten Fans ist derzeit bekannt, dass er sofort operiert werden musste. Ob noch weitere Operationen nötig sind, ist offen. Die Lausitzer Füchse haben dem verletzten Fan die volle Unterstützung zugesichert. „Er hat zu einhundert Prozent unsere volle Unterstützung. Derzeit prüfen wir die Versicherungsunterlagen für unsere Haftpflicht als Veranstalter. Vielleicht können wir den Fan in dieser Woche noch besuchen“, erklärt Dirk Rohrbach als Geschäftsführer der Lausitzer Füchse auf Nachfrage der Rundschau.

Lausitzer Füchse mit Serie

Weißwasser hat sich nach dem zwischenzeitlichen Absturz an das Tabellenende in der DEL2 inzwischen stabilisiert. Zuletzt holte die Mannschaft von Trainer Petteri Väkiparta fünf Siege aus sieben Spielen. Die Lausitzer Füchse liegen nach 22 Partien auf Rang zehn, haben aber nur einen Punkt Rückstand auf die Playoff-Ränge. Auf dem 6. Platz liegt aktuell der starke Aufsteiger aus Regensburg – am Sonntag sind die Füchse bei den Eisbären zu Gast (17 Uhr).