Im Keller ist meistens nicht besonders hell. Und auch das Kellerduell zwischen den Lausitzer Füchsen als Tabellen-Elften der DEL2 und dem EC Bad Nauheim (13.) war am Freitagabend kein Eishockey-Leckerbissen für die 1992 Zuschauer im Fuchsbau. Die Fans machten zwar erneut viel Stimmung – zum Sieg reichte es allerdings nicht. Weißwasser unterlag im Kellerduell gegen Bad Nauheim mit 0:1 und ist jetzt schon seit vier Spielen sieglos.
„Man hat beiden Mannschaften angemerkt, dass zuletzt die Ergebnisse gefehlt haben. Da muss man mental stark sein. Unsere Mannschaft hat sehr viel in dieses Spiel investiert. Und wir haben uns auch Torchancen erspielt. Wenn wir so weitermachen, dann wird unsere Zeit kommen“, erklärte Trainer Petteri Väkiparta.
Sein Pflichtspiel-Debüt absolvierte Kristian Blumenschein (25 Jahre). Der gebürtige Kanadier erhielt in dieser Woche die Bestätigung für den Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit. Blumenschein kam bereits in der Saisonvorbereitung für Weißwasser zum Einsatz. Auch Förderlizenzspieler Marco Baßler (23) von den Eisbären Berlin spielte zum ersten Mal in der DEL2 für die Lausitzer Füchse.
Im Tor stand gegen Bad Nauheim erneut Kristian Hufsky. Die Lausitzer Füchse sind weiterhin auf der Suche nach einem Ersatz für den verletzten Nikita Quapp. Dagegen hat mit Thomas Gauch (24) ein Abwehrspieler den Fuchsbau schon wieder verlassen. Gauch – erst im Sommer von den Crocodiles Hamburg gekommen – schloss sich dem Oberligisten Saale Bulls Halle an.

Umstellungen bei den Lausitzer Füchsen

Weißwasser gegen Bad Nauheim – das war in der Tat das Kellerduell des 5. Spieltages in der DEL2. Während die Gastgeber immerhin schon einen Dreier auf dem Konto hatten, reiste Bad Nauheim noch ohne Sieg nach Weißwasser. Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie baute Füchse-Trainer Petteri Väkiparta die Reihen in der Offensive erneut um. Topscorer Lane Scheidl, Kapitän Clarke Breitkreuz und Hunter Garlent bilden gemeinsam die Paradereihe.
Die Lausitzer Füchse starteten zwar bemüht in diese Partie – die Durchschlagskraft blieb trotz der vielen Umstellungen aber sehr überschaubar. Und nach dem 0:1 durch Jerry Pollastrone in der 13. Minute in Überzahl ging bei Weißwasser erst einmal gar nichts mehr.

Lausitzer Füchse im Pech

Im 2. Drittel konnten sich die Lausitzer Füchse dann einigermaßen stabilisieren. Sie erspielten sich jetzt immerhin die eine oder andere Torchance. In der 39. Minute traf Lane Scheidl den Innenpfosten. Pech für die Füchse – danach sprang der Puck wieder weg vom Tor. „Das 2. Drittel war viel besser von uns. Wir hatten einigen Chancen. So müssen wir weitermachen und die Scheibe vor das Tor bringen“, erklärte Verteidiger Dominik Bohac am Mikrofon bei Sprade-TV.
In der 49. Minute gab es dann den nächsten Pfostentreffer – erneut war Lane Scheidl der Pechvogel. Aber ein Tor gelang den Gastgebern am Freitagabend aber trotz der Druckphase in der Schlussphase nicht, sodass die Niederlagenserie weitergeht.
Bad Nauheims Coach Harry Lange war dagegen hochzufrieden: „Wir freuen uns natürlich über den ersten Sieg. Das war unser bislang bestes Saisonspiel.“
Am Sonntag reisen die Lausitzer Füchse zum EV Landshut. Spielbeginn in Niederbayern ist um 17 Uhr.
Lausitzer Füchse – EC Bad Nauheim 0:1 (0:1, 0:0, 0:0)
Tore: 0:1 Pollastrone (13.); Schiedsrichter: Brill/Becker; Zuschauer: 1992; Strafminuten: 6/2.
Das nächste Spiel: EV Landshut – Lausitzer Füchse am Sonntag um 17 Uhr.