Am Ende war es knapp – aber eben eine Niederlage für die Lausitzer Füchse in der Saisonvorbereitung. Nach den Siegen gegen die Teams aus der Oberliga unterlag Weißwasser am Freitagabend im Duell mit DEL2-Ligarivale Eispiraten Crimmitschau im ersten Finale um den Nord-Ost-Pokal mit 1:2.
Mathieu Lemay traf in der 11. und 25. Minute für Crimmitschau. Hunter Garlent, der als Kapitän der Lausitzer Füchse auflief, sorgte für den 1:2-Anschlusstreffer (36.). Am Sonntag stehen sich beide Teams in Crimmitschau erneut gegenüber. Das Rückspiel um den Nord-Ost-Pokal im Sahnpark beginnt um 17 Uhr.
Für die Lausitzer Füchse sind die beiden Finalspiele gegen den Liga-Rivalen aus Crimmitschau ein wichtiger Härtetest vor dem Saisonstart der DEL2 am 1. Oktober. In zwei Wochen geht es dann in Weißwasser gegen die Eislöwen Dresden. Zuvor hatte die Mannschaft von Trainer Chris Straube im Rahmen der Saisonvorbereitung insgesamt sechs mehr oder weniger deutliche Siege gegen Teams aus der Oberliga geholt und die Auftaktpartie gegen die Eisbären Berlin verloren.
Trainer Chris Straube hatte mit Blick auf den Test gegen Crimmitschau betont: „Ich war selbst Spieler und weiß: Wenn es gegen einen Gegner aus der DEL2 geht, dann bist du nochmal ein Stück motivierter als bisher gegen die Gegner aus der Oberliga. Deshalb erwarte ich wichtige Erkenntnisse aus diesen Spielen.“
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Motiviert waren allerdings auch die Gäste aus Crimmitschau. Mit dem neuen Cheftrainer Marian Bazany hatten sie zunächst die besseren Chancen. Weißwasser kam erst nach dem zwischenzeitlichen 1:2 durch Hunter Garlent besser ins Spiel. Trainer Chris Straube stellte diesmal den beiden Kanadiern Hunter Garlent und Peter Quenneville in der Topreihe Toni Ritter an die Seite. Clarke Breitkreuz spielte stattdessen gemeinsam mit den beiden Finne Arttu Rämö und Roope Mäkitalo.
Ihre beste Phase in diesem Testspiel hatten die Gastgeber im letzten Drittel. Weißwasser drängte zwar auf den Ausgleich. Der zweite Treffer an diesem Tag wollte trotz einer Überzahl in den letzten Minuten aber nicht mehr fallen.
Füchse-Trainer Chris Straube: „Wir haben zu langsam begonnen. Zwar konnten wir uns dann steigern. Nur irgendwie wollte der Puck heute nicht ins gegnerische Tor. Nur zwei Gegentreffer zu bekommen, ist zwar in Ordnung. Aber beide Tore waren vermeidbar. Um in engen Spielen zu gewinnen, müssen wir hinten perfekt stehen. Damit ist klar, woran wir arbeiten müssen.“
Lausitzer Füchse – Eispiraten Crimmitschau 1:2 (0:1, 1:1, 0:0)
Tore: 0:1 Lemay (11.), 0:2 Lemay (25.), 1:2 Garlent (36.); Schiedsrichter: Naust/Becker; Zuschauer: 753; Strafminuten: 6/10.