Trainer Petteri Väkiparta ballte auf der Bank die Siegerfaust – diese sechs Punkte können die Lausitzer Füchse sehr gut gebrauchen. Denn trotz der beiden Siege am letzten Wochenende vor der einwöchigen Spielpause in der DEL2 kommt Weißwasser nicht aus dem Tabellenkeller heraus. Am Freitag gab es einen 3:2-Erfolg beim EC Bad Nauheim. Am Sonntag gewannen die Gastgeber im heimischen Fuchsbau gegen den EV Landshut 4:1.
Torhüter Ville Kolppanen avancierte dabei zum Turm in der Abwehrschlacht. Vor 2048 Zuschauern bot das Team trotz der Personalsorgen eine starke Defensiv-Leistung und spielte in der Offensive sehr effizient.
Bei den Lausitzer Füchsen musste der verletzte Neuzugang Lewis Zerter-Gossage gegen Landshut erneut pausieren. Auch Kristian Blumenschein konnte nicht mitwirken. Im Tor stand diesmal der Finne Ville Kolppanen. Und der Füchse-Keeper musste sofort hellwach sein, denn Landshut machte viel Druck. Die Tore fielen allerdings auf der anderen Seite. Clarke Breitkreuz (9.) und Lane Scheidl (15.) trafen zur Weißwasseraner Führung.

Disziplinarstrafe gegen Zauner

Im 2. Drittel überstanden die Gastgeber nach der Spieldauer-Disziplinarstrafe gegen Sebastian Zauner mit großem Kampf auch eine fünfminütige Unterzahl. Landshut scheiterte immer wieder am überragenden Ville Kolppanen. Allerdings wurde die Personalnot in der Defensive immer größer. Weil Zauner in die Kabine musste, standen Trainer Petteri Väkiparta nur noch drei nominelle Verteidiger zur Verfügung.
Zu Beginn des letzten Drittels gelang Lane Scheidl zwar das 3:0 (41.), aber danach gab es erneut mehrere Strafen gegen die Gastgeber. Julian Kornelli verkürzte auf 1:3 (46.). Mitten im Dauerdruck der Gäste donnerte Youngster Eric Hördler den Puck zum 4:1 (55.) unter die Latte und sorgte für die Entscheidung.
Das Fazit von Trainer Petteri Väkiparta: „Unser Torwart war heute überragend – die ganze Mannschaft war überragend. Wir haben sehr gut in Unterzahl gearbeitet und ein schwieriges Spiel gewonnen.“

Lausitzer Füchse gewinnen in Bad Nauheim

Das 3:2 am Freitagabend beim EC Bad Nauheim war für die Lausitzer Füchse der erste Sieg nach zuletzt drei vermeidbaren Niederlagen in Serie. Roope Mäkitalo hatte im 1. Drittel zweimal für Weißwasser getroffen. In der 40. Minute erzielte Hunter Garlent in Überzahl den Siegtreffer. Am Ende mussten die Gastgeber zwar mächtig zittern, brachten den knappen Vorsprung aber erfolgreich über die Zeit.
„Unser Wille war prima. Ich bin stolz auf den gezeigten Kampfgeist“, erklärte Füchse-Trainer Petteri Väkiparta nach dem Sieg in Bad Nauheim. Erster Gegner nach der Länderspielpause sind die Eisbären Regensburg am 15. November um 19.30 Uhr. Bis Samstag haben die Füchse jetzt erst einmal trainingsfrei.
Freitag: EC Bad Nauheim – Lausitzer Füchse 3:2 (1:2, 1:1, 0:0)
Tore: 0:1 Mäkitalo (5.), 1:1 Vause (10.), 1:2 Mäkitalo (20.), 2:2 Wöhrle (39.), 2:3 Garlent (40.); Schiedsrichter: Westrich/Engelmann; Zuschauer: 2446; Strafminuten: 16/8.
Sonntag: Lausitzer Füchse – EV Landshut 4:1 (2:0, 0:0, 2:1)
Tore: 1:0 Breitkreuz (9.), 2:0 Scheidl (15.), 3:0 Scheidl (41.), 3:1 Kornelli (46.), 4:1 Hördler (55.); Schiedsrichter: Becker/Apel; Zuschauer: 2048; Strafminuten: 10 + 5 + Spieldauerdisz. (Zauner)/6.
Das nächste Spiel: Lausitzer Füchse gegen Eisbären Regensburg am 15. November um 19.30 Uhr.