Den Start nach der einwöchigen Länderspielpause in der DEL2 hatten sich die Lausitzer Füchse anders vorstellt. Statt des erhofften dritten Sieges in Serie in der DEL2 kassierte Weißwasser eine 1:3-Heimniederlage gegen den starken Aufsteiger Eisbären Regensburg. Die Gastgeber zeigten auch in dieser Partie eine ordentliche Leistung, standen am Ende aber mit leeren Händen da, weil Regensburg das effektivere Team war.

Zerter-Gossage in Berlin

Bei den Lausitzer Füchsen fehlten mit Steve Hanusch und Lewis Zerter-Gossage zwei Leistungsträger. Hanusch fällt wegen einer Handverletzung auf unbestimmte Zeit aus. Zerter-Gossage weilt nach Vereinsangaben zur ärztlichen Behandlung beim Kooperationspartner Eisbären Berlin. Wann er zurückkehrt, sei ungewiss. Sebastian Zauner ist unterdessen für zwei Spiele gesperrt.
Dennoch hat sich die personelle Situation in der Defensive wieder einigermaßen entspannt. Mit Kristian Blumenschein und Dominik Bohac kehrten zwei Verteidiger in den Kader zurück. Kristian Hufsky stand gegen Regensburg im Tor. Der zuletzt so starke Ville Kolppanen musste als überzähliger Importspieler auf die Tribüne.
Für beide Teams war es die erste Partie nach der einwöchigen Länderspielpause in der DEL2. Einige Spieler wie Kapitän Clarke Breitkreuz und Topscorer Hunter Garlent waren mit ihren Familien in die Sonne geflogen. Andere Spieler nutzten die freie Zeit für einen Deutschland-Trip. Vor der Länderspielpause waren die Lausitzer Füchse mit Siegen beim EC Bad Nauheim (3:2) und gegen den EV Landshut (4:1) auf Tabellenplatz zehn geklettert.
Der starke Aufsteiger aus Regensburg war als Tabellensiebter in die Lausitz gereist. Die 2212 Zuschauer im Fuchsbau erlebten im 1. Drittel ein Spiel auf Augenhöhe. Beide Teams arbeiteten hart in jedem Zweikampf, klare Torchancen waren dagegen zunächst Mangelware.
Immerhin – im 2. Drittel tasteten sich beide Teams dann immer näher an das gegnerische Tor heran. Clarke Breitkreuz scheiterte in der 26. Minute bei einem Konter am Regensburger Keeper Devin Williams. Besser machte es dann Jan Nijenhuis. Der Förderlizenzspieler von den Eisbären Berlin traf in Überzahl zum 1:0 für Weißwasser (29.). Sein Schuss schlug eine Sekunde vor dem Ende der Regensburger Strafzeit ein. Danach wurden die Gäste stärker. Andrew Schembri sorgte kurz vor der zweiten Sirene für den 1:1-Ausgleich (39.).
Im letzten Drittel waren die Gäste aus Regensburg dann das effektivere Team. Petr Heider (45.) und Richard Divis (52.) schossen den Aufsteiger mit 3:1 in Führung. Die Lausitzer Füchse machten dagegen zu wenig aus ihren Möglichkeiten. Auch die Schlussoffensive der Mannschaft von Trainer Petteri Väkiparta brachte nichts ein.
Das Fazit des Füchse-Coaches: „Es ist kein Wunder, dass Regensburg so viele Spiele gewonnen hat. Sie spielen taktisch sehr gut. Das war heute schwierig für uns. Wir brauchen mehr Wille, der letzte Biss hat gefehlt. Auch in den Zweikämpfen muss mehr kommen. Vor dem zweiten Tor hat ein kleiner Körperkontakt gereicht, und wir waren weg von der Scheibe und der Gegner hat es bestraft.“
Lausitzer Füchse – Eisbären Regensburg 1:3 (0:0, 1:1, 0:2)
Tore: 1:0 Nijenhuis (31.), 1:1 Schembri (39.), 1:2 Heider (45.), 1:3 Divis (52.); Schiedsrichter: Steingroß/Steinecke; Zuschauer: 2212; Strafminuten: 2/8.
Das nächste Spiel: Lausitzer Füchse – ESV Kaufbeuren am Freitag um 19.30 Uhr.