Die Lausitzer Füchse haben am Sonntagabend zwar die erste Niederlage unter dem ­neuen Trainerduo Chris Straube und André Mücke kassiert. Beim 2:3 gegen DEL2-Tabellenführer Kassel Huskies hielt Weißwasser allerdings gut mit.
Nach gut der Hälfte der Hauptrunde rutschen die Lausitzer Füchse in der Tabelle auf Rang 13 ab. Sie haben den Klassenerhalt aber in jedem Fall schon sicher. Die Ligaleitung der DEL2 hatte am Donnerstag bekanntgegeben, dass der Abstieg in die Oberliga wegen der Corona-Pandemie in dieser Saison ausgesetzt wird.
Im Tor der Lausitzer Füchse stand auch gegen Kassel wieder Förderlizenzspieler Tobias Ancicka von den Eisbären Berlin, der am Freitag mit einer starken Leistung den 4:3-Auswärtssieg gegen den EV Landshut festgehalten hatte. Dem Mitte Januar verpflichteten Andrew Clark war dabei sein erster Doppelpack im Weißwasseraner Trikot gelungen. Stammkeeper Mac Carruth blieb an diesem Wochenende komplett außen vor. Als vierter Kontingentspieler kam Jonathon Martin zum Einsatz. Torjäger Rylan Schwartz fehlt weiter wegen einer Rückenverletzung.

Weißwasser

Beflügelt vom Sieg im Landshut zeigten die Lausitzer Füchse auch gegen den Tabellenführer eine couragierte Leistung. Beide Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch mit viel Tempo und Chancen auf beiden Seiten. Den Führungstreffer der Gäste durch Philippe Cornet in der 27. Minute konterte Weißwasser mit dem 1:1 durch Korbinian Geibel (31.). Für den 18-jährigen Youngster war es das erste Tor bei den Profis. Kurz danach holten sich die Füchse weiteres Selbstvertrauen, als sie eine doppelte Unterzahl unbeschadet überstanden.
Im letzten Drittel erhöhte Kassel dann den Druck und kam zu weiteren Treffern durch Joel Keussen (53.) und erneut Philippe Cornet (56.). Fabian Dietz machte es mit dem 2:3 (60.) noch einmal spannend. Zu mehr reichte es für die Füchse aber nicht mehr.
Weiter geht es für die Lausitzer Füchse bereits am Donnerstag mit dem Auswärtsspiel beim ESV Kaufbeuren (Beginn um 19.30 Uhr). Am Freitag folgt dann die Partie bei den Tölzer Löwen (19.30 Uhr). Und am Ende des Spiele-Dreierpacks gastieren am Sonntag die Bietigheim Steelers in Weißwasser (17 Uhr).

Das sagen die Trainer

Tim Kehler (Trainer Kassel Huskies): „Weißwasser war in den ersten beiden Dritteln die bessere Mannschaft. Im 3. Drittel haben wir dann das wichtige Überzahltor erzielt. Die drei Punkte gefallen mir natürlich.“
Chris Straube (Trainer Lausitzer Füchse): „Wir haben gut gespielt. Aber wir haben auch drei kleine Fehler gemacht. Kassel hat diese Fehler ausgenutzt und die Tore geschossen. Deshalb stehen sie auf Platz 1.“
Lausitzer Füchse – Kassel Huskies 2:3 (0:0, 1:1, 1:2)
Tore: 0:1 Cornet (27.), 1:1 Geibel (31.), 1:2 Keussen (53.), 1:3 Cornet (56.), 2:3 Dietz (60.); Schiedsrichter: Gavrilas/Köttstorfer; Zuschauer: keine; Strafminuten: 18 + 10 (Martin)/8 + 10 (Breitkreuz).
Das nächste Spiel: ESV Kaufbeuren – Lausitzer Füchse (Donnerstag, 19.30 Uhr).