Denn Weißwasser liegt in der Viertelfinalserie nach dem Modus "best of seven" 1:3 hinten. Heißt nach dem Playoff-Einmaleins: Mit einem Heimerfolg an diesem Donnerstag (20 Uhr) würde Bietigheim ins Halbfinale einziehen und die Füchse in den Sommerurlaub schicken.

Von einem Saisonende will Trainer Dirk Rohrbach allerdings noch nichts wissen. Warum auch? Immerhin gewannen die Füchse am Sonntag in Bietigheim - sie wissen also, wie man die Steelers in deren Halle bearbeiten muss. "Wir werden kämpfen und alles geben, damit wir am Samstag wieder hier sitzen", sagte Rohrbach in der Pressekonferenz beim Ausblick auf Spiel fünf dieser hart umkämpften Serie.

Obwohl hier der Erste nach der Hauptrunde gegen den Achten spielt, ist es ein Duell auf Augenhöhe. Auch am Dienstag entschieden Kleinigkeiten. Zum Beispiel das Über zahlspiel der Gäste. "Bei den ,special teams' müssen wir etwas ändern, wenn wir erfolgreich sein wollen", meint Kapitän Sebastian Klenner.

Außerdem kommt es in einer solchen engen Serie auch auf den Kopf an. Am Dienstag lagen die Füchse schon nach 20 Sekunden zurück. Von diesem Rückschlag erholten sie sich in den gesamten 60 Minuten nicht mehr.

Stattdessen beschwören die Füchse das versöhnliche Ende der Partie. In der 60. Minute traf Markus Lehnigk zum 2:4-Endstand. Rohrbach: "Dieses Positiv-Erlebnis nehmen wir mit."