Die Heimpartie morgen gegen die Wölfe Freiburg (17 Uhr) ist deshalb bereits ein Schicksalsspiel. Bei einer erneuten Pleite dürften endgültig die Alarmglocken im Fuchsbau schrillen. Denn nach starker Vorbereitung konnte die Mannschaft von Trainer Horymir Sekera in der Liga bisher nicht überzeugen. In Bietigheim scheiterte sie erneut an ihrer schwachen Chancenverwertung.
Auch die von Horymir Sekera vorgenommenen Umstellungen blieben vor 2029 Zuschauern ohne das erhoffte Erfolgserlebnis. Statt Kapitän Mattias Wikström stürmte diesmal Lars Müller in der ersten Reihe mit Martin Sekera und Dirk Rohrbach. Mattias Wikström führte als Center die zweite Reihe. Markus Kempf kam in der dritten Reihe zum Einsatz. Im Tor absolvierte Ronny Glaser seine Saisonpremiere.
Weißwasser begann die Partie sehr konzentriert und engagiert. Die Füchse legten in der Anfangsphase viel Wert auf eine kompakte Defensive. Doch auch nach vorn setzten sie Akzente. Martin Sekera (6.) und Morgan Warren (8.) hatten die Führung auf dem Schläger. Den ersten Treffer erzielte allerdings Chris Straube (14.) für die Gastgeber. Nur zwei Minuten später stellte Dirk Rohrbach (1:1/16.) nach einer schönen Kombination den Ausgleich her.
Während Bietigheim im zweiten Drittel zumindest einen kleinen Gang höher schaltete, konnten die Füchse ihr bis dahin durchaus ordentliches Niveau nicht ganz halten. Alexandre Jaques (2:1/28.) schoss die Gastgeber wieder in Führung. Doch die Füchse kämpften sich erneut heran. Michael Kreitl markierte in der 33. Minute den etwas überraschenden 2:2-Ausgleich. Lange durften sich die Blau-Gelben indes nicht freuen. Kurz vor Ende des zweiten Drittels ging Bietigheim durch den Treffer von Nick Smith mit 3:2 (40.) in Führung, wobei der ansonsten starke Torhüter Ronny Glaser bei diesem Distanzschuss keine gute Figur machte.
Das letzte Drittel war von hoher Intensität geprägt. Die Füchse stemmten sich zwar gegen die Niederlage. Sie scheiterten aber an der nun sehr starken Bietigheimer Verteidigung. (Eig. Ber./akl/noc)

SC Bietigheim/Bissingen - Lausitzer Füchse 3:2 (1:1, 2:1, 0:0)
Tore: 1:0 Straube (14.), 1:1 Rohrbach (16.), 2:1 Jaques (28.), 2:2 Kreitl (33.), 3:2 Smith (40.); Schiedsrichter: Stefan Franz (Bergisch- Gladbach); Zuschauer: 2029; Strafminuten: 13 + Spieldauerdisz. Smith / 14.
Außerdem: Wolfsburg - Bad Tölz 4:2, Schwenningen - Essen 6:2, Kaufbeuren - Dresden 1:2, Bremerhaven - München 3:2, Straubing - Landshut 4:2.