Die Füchse gaben damit die Rote Laterne des Schlusslichts der 2. Bundesliga wieder an Essen ab.
Straubing ging bereits nach zwei Minuten in Führung, als Thomas Wilhelm einen Patzer von Füchse-Torhüter Nolan McDonald ausnutzte. Kurze Zeit später kam Weißwasser jedoch zum 1:1-Ausgleich durch Michael Kreitl (5.). Ebenfalls im ersten Drittel erhöhte Sean Gagnon mit einem Schlagschuss auf 2:1 (16.). Nach dem torlosen zweiten Drittel traf Martin Sekera zum 3:1 (42.). Norm Batherson mit dem 2:3 (55.) ließ die Füchse noch einmal zittern, ehe Morgan Warren in der 57. Minute den 4:2-Endstand herstellte.
Die Füchse verdienten sich den Sieg mit einer starken Leistung in den Unterzahlspielen. Sie profitierten außerdem von den Problemen der Gastgeber. Straubing konnte nach der Disziplinarstrafe gegen Trevor Gallant (Reklamieren) und der Verletzung von Jason Dunham nicht mehr drei komplette Sturmreihen aufbieten. Weißwasser stand einigermaßen sicher in der Abwehr und war nach anfänglicher Nervosität bei Kontern gefährlich. Kapitän Mattias Wikström kassierte seine dritte Zehn- Minuten-Strafe. Er ist für das Sachsenderby am Montag bei den Eislöwen Dresden (18 Uhr) gesperrt. (Eig. Ber./wel/noc)

Straubing Tigers - Lausitzer Füchse 2:4 (1:2, 0:0, 1:2)
Tore: 1:0 Wilhelm (2.), 1:1 Kreitl (5.), 1:2 Gagnon (16.), 1:3 Sekera (42.), 2:3 Batherson (55.), 2:4 Warren (57.); Schiedsrichter: Kadow (Eppelheim); Zuschauer: 1705; Strafminuten: 6 + 20 + Spieldauerdisz. (Gallant) /12 + 10 (Wikström).