Drei Tage nach der Beurlaubung von Cheftrainer Horymir Sekera kassierten die Gastgeber mit dem 1:4 gegen die Landshut Cannibals bereits die siebte Niederlage im siebten Saisonspiel und bleiben am Tabellenende der 2. Liga. Auch Ex-Verteidiger Hanusch, der 590 Mal das blau-gelbe Trikot getragen hatte, konnte nicht die erhoffte Wende erzwingen. Trotzdem wird er auch morgen im Auswärtsspiel bei den Eisbären Regensburg (18.30 Uhr) wieder auf der Bank sitzen.
Immerhin: Seine Handschrift hat der 38-Jährige dem Team bereits aufgedrückt. Die Füchse gingen deutlich aggressiver in die Zweikämpfe als zuletzt. Das große Manko im Spiel der Lausitzer konnte Hanusch jedoch noch nicht beheben. Denn auch gestern vor 1439 Zuschauern scheiterte die Mannschaft an der schwachen Chancenverwertung. Trotz bester Möglichkeiten, vor allem im zweiten Drittel, ging sie wieder als Verlierer vom Eis, weil in den entscheidenden Situationen das nötige Selbstvertrauen fehlte.
Hanusch hatte wie angekündigt die Sturmreihen komplett umgestellt. Auch die Youngster bekamen ihre Einsatzzeiten. Wirkung erzielten diese Maßnahmen zunächst nicht. Im ersten Drittel präsentierten sich die Füchse ungeordnet und kamen kaum zu Torchancen. Eine der wenigen Lands huter Möglichkeiten nutzte Brandon Dietrich in der siebten Minute zur 1:0-Führung.
Mit Beginn des zweiten Drittels wurden die Gastgeber deutlich stärker. Fast im Minutentakt scheiterten sie an Torhüter Martin Cinibulk. Lands hut zeigte sich diesbezüglich weitaus effektiver. Dank eines Doppelschlag schossen Andreas Geipel (30.) und Thomas Schinko (32.) die Cannibals mit 3:0 in Führung. Martin Sekera verkürzte kurz danach auf 1:3 (34.). In der Folgezeit wirkte Weißwasser weiter bemüht. Das 1:4 durch Markus Hundhammer (48.) war jedoch der endgültige k.o.
Verzichten müssen die Füchse morgen in Regensburg auf Jörg Pohling. Der Stürmer wurde mit Verdacht auf Rippenbruch ins Krankenhaus eingeliefert.

Lausitzer Füchse - Landshut Cannibals 1:4 (0:1, 1:2, 0:1)
Tore: 0:1 Dietrich (7.), 0:2 Geipel (30.), 0:3 Schinko (32.), 1:3 Sekera (34.), 1:4 Hundhammer (48.) ; Schiedsrichter: Alfred Hascher (Miesbach); Zuschauer: 1439; Strafminuten: 12 + 10 (Wikström) / 12.