Hier gibt es alle wichtigen Informationen zum WM Qualifikationsspiel der deutschen Frauen-Nationalmannschaft gegen Bulgarien im Stadion der Freundschaft. Das Länderspiel im LR-Schnellcheck:

Das ist die Lage der deutschen Frauen-Nationalelf

Nach einem ungefährdeten 7:0-Sieg über die bulgarische Nationalmannschaft steht die Frauen-Nationalelf auf dem ersten Tabellenplatz in der Gruppe H der WM-Qualifikation. Das bulgarische Team bildet das Schlusslicht der Tabelle. Portugal liegt nach einem Unentschieden gegen die Türkei auf dem zweiten Rang.

WM Qualifikation Deutschland gegen Bulgarien: So fielen die Tore

1:0 - Lea Schüller (21. Minute)
Nach einer Vorlage von Hendrich steht Lea Schüller frei und drückt den Ball ins Tor.
2:0 - Lina Magull (24. Minute)
Mit einem präzisen Rechtsschuss leitet Lina Magull den Ball an Bulgariens Torhüterin Shahanska vorbei.
3:0 - Lina Magull (33. Minute)
Nach einer Flanke von Lohmann köpft Magull ungehindert ins Eckige.
4:0 - Linda Dallmann (67. Minute)
Dallmann verwandelt eine Hereingabe von Kathrin Hendrich.
5:0 - Lea Schüller (72. Minute)
Eine kurz ausgespielte Ecke nutzt die frei stehende Schüller und schießt ins untere linke Eck.
6:0 - Tabea Waßmuth (75. Minute)
Bulgariens Shahanska verstolpert den Schuss von Waßmuth und der Ball landet in der rechten Ecke.
7:0 - Linda Dallmann (82. Minute)
Dallmann schießt aus zehn Metern Distanz ins lange Eck.

So gingen die deutschen Fußballerinnen ins Spiel

Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg musste für die Partie auf die verletzte Kapitänin Alexandra Popp verzichten. Mittelfeldakteurin Dzsenifer Marozsan, derzeit für ein halbes Jahr von Olympique Lyon an den amerikanischen Verein OL Reign ausgeliehen, ist zurück in der Startaufstellung.
Stammtorhüterin Almuth Schult fällt weiterhin aufgrund einer Wadenverletzung aus. Sie wurde nicht in den offiziellen WM-Kader berufen. Merle Frohms nimmt ihren Platz ein.

So lief das Länderspiel zwischen Deutschland und Bulgarien

Die deutschen Spielerinnen gehen von Beginn an nach vorn. Die Bulgarinnen halten dem Druck zuerst stand. Die erste Torchance für die Gastgeber hat Lea Schüller in der 10. Minute auf dem Fuß, doch sie lupft den Ball einen Meter über das Tor.
Schnell ist klar: Die deutsche Frauen-Elf hat das Spiel in der Hand. Mit genauem Passspiel und starken Zweikämpfen drängen sie das bulgarische Team immer weiter in die eigene Spielfeldhälfte. Die wenigen angereisten deutschen Fans feuern ihr Team lautstark an.
Diese Mühen werden mit der nächsten Großchance in der 18. Minute belohnt: Lea Schüller trifft ins untere lange Eck, steht aber im Abseits. Drei Minuten später gleicht sie das wieder aus und verwertet eine Vorlage von Hendrich zum 1:0 für die Gastgeberinnen.
Deutschlands Lea Schüller (links) erzielt gegen Bulgariens Torhüterin Roksana Shahanska das Tor zum 1:0.
Deutschlands Lea Schüller (links) erzielt gegen Bulgariens Torhüterin Roksana Shahanska das Tor zum 1:0.
© Foto: Robert Michael/dpa
Das bulgarische Team stört die Aktionen der deutschen Nationalelf frühzeitig, doch die DFB-Frauenauswahl lässt keine Chance zum Kontern: Mit einem Doppelpack erhöht Lina Magull in der 24. und der 33. Spielminute auf den 3:0-Halbzeitstand.
In der zweiten Hälfte der Partie wird die spielerische Überlegenheit der deutschen Nationalmannschaft deutlich: Die Bulgarinnen versuchen dagegen zu halten, setzen aber über weite Strecken auf eine kompromisslose Defensive. Die Partie wird zum Einbahnstraßenfußball für die DFB-Elf.
Zum Abschluss kommt die deutschen Nationalmannschaft erst in der 67. Minute, als Linda Dallmann zum 4:0 trifft. Lea Schüller erhöht in der 72. Minute zum 5:0. Tabea Waßmuth trägt drei Minuten später zum 6:0-Zwischenstand bei.
Jule Brand (Mitte) setzt sich gegen Bulgariens Eva Dupuy (2.v.r.) und Nikoleta Boycheva (rechts) durch. Gegen die deutsche Nationalmannschaft waren die Bulgarinnen um Schadensbegrenzung bemüht. Vergeblich.
Jule Brand (Mitte) setzt sich gegen Bulgariens Eva Dupuy (2.v.r.) und Nikoleta Boycheva (rechts) durch. Gegen die deutsche Nationalmannschaft waren die Bulgarinnen um Schadensbegrenzung bemüht. Vergeblich.
© Foto: Robert Michael/dpa
Die Gastgeberinnen kosten das Torfestival aus: Dallmann trifft erneut in der 82. Minute. Bulgariens Torhüterin Shahanska fasst nicht einmal mehr nach. Gegen die Offensive der Gastgeberinnen hat die bulgarische Mannschaft keine Chance. Deutschland gewinnt das Duell mit 7:0.

Die Statistik Deutschland gegen Bulgarien

Deutschland: Frohms - Hendrich (73. Lattwein), Oberdorf (46. Feldkamp), Kleinherne, Nüsken - Magull (46. Dallmann), Däbritz, Maroszan - Huth (Waßmuth), Schüller, Lohmann (46. Brand) - Trainerin: Martina Voss-Tecklenburg
Bulgarien: Shahanska - Ivanova, Boycheva, Dimitrova, Ivanova, Naydenova - Penkova (79. Georgieva), Yordanova (57. Dupuy), Petrova (87. Ivanova) - Petkova (57. Koshuleva), Aleksandrova - Trainerin: Silviya Radoyska
Tore: 1:0 (22.) Schüller, 2:0 (24.) Magull, 3:0 (33.) Magull, 4:0 (67.) Dallmann, 5.:0 (72.) Schüller, 6:0 (76.) Waßmuth, 7:0 (82.) Dallmann; Schiedsrichterin: Ivana Projkovska (Nordmazedonien); Zuschauer: 1534; Gelbe Karten: Oberdorf, Feldkamp.

Die Stimmen zum Spiel

Martina Voss-Tecklenburg (Trainerin Deutschland): „Wir haben schwer ins Spiel gefunden. Ich bin froh zu sehen, dass einige Spielerinnen wichtige Schritte nach vorne gemacht haben, zum Beispiel Sophia Kleinherne.“
Lea Schüller (Deutschland): „Für uns war es am Anfang schwer reinzukommen, weil es das erste Spiel nach langer Zeit war. Ab dem ersten Tor sind wir gut ins Spiel gekommen. Für mich sehe ich noch Luft nach oben. Ich hatte genügend Abschlüsse, aber an den letzten Bällen müssen wir noch arbeiten.“
Linda Magull (Deutschland):
„Ich freue mich, dass wir so souverän gewonnen haben. Wir haben Serbien noch nicht analysiert, aber ich schätze sie fußballerisch stärker als Bulgarien ein. Trotzdem gilt es da das Spiel zu beherrschen.

Bad Liebenwerda

So geht es weiter für die deutsche Frauen-Nationalmannschaft

Am 21. September (16.00 Uhr) trifft die Frauen-Nationalelf in Chemnitz auf Serbien. Zudem treffen die Olympiasiegerinnen von 2016 in ihrer Gruppe noch auf die Türkei, Israel und Portugal. Die neun Gruppenersten qualifizieren sich direkt für die Weltmeisterschaft 2023 in Australien und Neuseeland. Die Zweitplatzierten spielen in Playoffs um zwei weitere Plätze.