Dem Kameruner, dessen unfaire Attacke gegen den Bochumer Marcel Maltritz von Schiedsrichter Florian Meyer (Burgdorf) nicht geahndet worden war (die RUNDSCHAU berichtete), wurde vom Sportgericht als "krass sportwidriges Verhalten" gewertet. Kioyo fehlt Teammanager Petrik Sander damit gegen den SC Paderborn (28.8.), bei den Sportfreunden Siegen (11.9.) und gegen Alemannia Aachen (16. bis 18.9.). Für das DFB-Pokalspiel gestern Abend bei Rot-Weiß Essen war Kioyo jedoch spielberechtigt.
Energie verzichtet auf einen Widerspruch gegen die Entscheidung des DFB-Sportgerichts, erklärte Vereinssprecher Ronny Gersch. Damit wird es zu keiner mündlichen Verhandlung vor dem Sportgericht kommen. Kioyo hatte in der 74. Minute nach einem Zweikampf mit Maltritz am Boden liegend in Richtung des ebenfalls am Boden liegenden Bochumers getreten und ihn mit dem Stollen getroffen. Maltritz musste daraufhin ausgewechselt werden. (dpa/tus)