„Das war ein ziemlich guter Beweis dafür, wie stark wir sind“, urteilte Vettel nach dem Thriller von Barcelona nüchtern.

Vier Siege in fünf Rennen – vor dem Klassiker in Monaco am Sonntag bleibt der Konkurrenz nur Zweckoptimismus. „Es wäre schön, wenn Sebastian im Rennen ab und zu mal einen Fehler machen würde“, stöhnte McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh stellvertretend für die abgehängten Rivalen. Doch Vettel zeigt keine Schwäche. Technische Probleme mit dem unzuverlässigen KERS-Zusatzschub, nachlassender Rennspeed – für Vettel alles kein Problem.

„Wir hatten über 30 Runden Druck von Lewis und haben es geschafft, davor zu bleiben“, sagte der Titelverteidiger stolz. „Er ist das größte und beste Rennen seines Lebens gefahren“, urteilte der Niki Lauda. Auch die Presse verneigt sich. „Vettel oberster Herrscher in Spanien“, titelte die englische „Sun“. Die italienische „La Gazzetta dello Sport“ anerkannte: „Vettel fliegt auf und davon“. Und die spanische „Marca“ bilanzierte: „Vettel hängt die Konkurrenz ab. Hamilton ist der einzige Titelrivale“. Dabei liegt der Brite als Gesamtzweiter derzeit mit 41 Punkten aussichtslos zurück.