Trotz des vielversprechenden Auftritts des Bundesligisten und dem 1:0 (1:0) im ersten Qualifikationsspiel um den Einzug in die Champions League gegen Atlético Madrid mochte sich niemand über die gute Ausgangslage für das Rückspiel in 14 Tagen freuen.
"Es ist unglaublich schade für Jeff. Er hatte sich soviel vorgenommen bei uns", sagte Manager Andreas Müller mit süßsaurer Miene drei Tage vor dem Bundesliga-Beginn gegen Hannover 96. Auch Cheftrainer Fred Rutten war gestern nach der Diagnose wenig begeistert. "Jefferson war sehr gut drauf, wie man im Spiel sehen konnte. Aber ich habe volles Vertrauen in die Stärke unseres Kaders." Bei der Kernspintomographie hatte sich der Verdacht auf eine Schultereckgelenkssprengung bestätigt. "Bei normalem Heilungsverlauf müssen wir mit einer Pause von etwa vier Wochen rechnen", sagte Clubarzt Bernd Brexendorf. Ausgerechnet der mit zehn Millionen Euro teuerste Einkauf der Clubgeschichte, bis zu seiner Auswechslung der auffälligste und gefährlichste Akteur, liegt damit auf Eis. (dpa/bw)