Die Lausitzer Füchse ringen in der DEL2 weiter um ­Konstanz. Das gelingt der Mannschaft von Trainer Corey Neilson in diesen Tagen mal mehr und mal ­weniger gut. Weißwasser liegt auf Tabellenplatz sieben, hat die Playoff-Ränge der besten sechs Teams also im Blick. „Es war ein guter Start“, lautet die Zwischenbilanz des Trainers. Neilson sieht jede Menge Potenzial im aktuellen Kader. „Es gibt viele Dinge, die wir noch verbessern müssen: durch das Zusammenwirken als Team, aber auch durch die individuellen Taktiken und Gewohnheiten der Spieler. Wir werden alle hart arbeiten und als Team zusammenwachsen.“

An diesem Freitag reisen die Füchse zum ESV Kaufbeuren (Beginn um 19.30 Uhr). Am Sonntag gastieren die Heilbronner Falken in Weißwasser (17 Uhr), die als Tabellenzweiter bislang zu den Gewinnern der noch jungen Saison in der zweithöchsten deutschen Eishockey-Spielklasse zählen.

Zuletzt waren die Füchse mit den meisten Gegnern auf Augenhöhe. Dass sie trotzdem nur vier von zehn Partien gewonnen haben, liegt ­neben einigen Wacklern in der Defensive vor allem an der fehlenden Effektivität vor dem gegnerischen Tor. Auch am vergangenen Sonntag bei der 1:2-Heimniederlage gegen den EC Bad Nauheim war Weißwasser über weite Strecken überlegen. Vor dem Tor waren dann jedoch zu viele Schnörkel im Spiel der Blau-Gelben. „Wir müssen uns davon lösen, nur schöne Tore erzielen wollen oder es besonders spektakulär zu machen“, erklärt Verteidiger Erik Mik im Interview mit der Fachzeitung „Eishockey-News“. „Wenn wir in der Offensivzone ankommen, dann reichen vielleicht ein oder zwei Pässe und dann muss der Schuss kommen. Wir müssen das Glück im Abschluss mehr erzwingen.“

 Selbst auf der Internetseite der Füchse lautete die Überschrift über dem Spielbericht zur Niederlage gegen Bad Nauheim kurz und bündig: „Totgepasst“. Dabei präsentiert sich vor allem die erste Angriffsreihe mit Topscorer Mike Hammond, Darcy Murphy sowie Jordan George bislang ziemlich lebendig und steuert den Großteil der Tore bei. Deshalb nimmt Trainer Corey Neilson nun alle vier Reihen in die Pflicht. „Ich freue mich auf die Zeit, wenn wir vier fähige Reihen ­haben, ­damit wir noch etwas schneller spielen ­können“, betont er.

Auch in der vergangenen Saison, also die Füchse am Ende in die Playoffs einzogen, war das Team immer dann gut, wenn mit allen vier Reihen das Tempo hochgehalten und der Gegner müde gespielt wurde. Zuletzt fielen die Leistungen vor allem der hinteren Reihen zu schwankend aus. Mehr Konstanz lautet also auch hier das Ziel für das bevorstehende Wochenende.