Die Frage nach dem Ziel der Lausitzer Füchse für das letzte Hauptrunden-Wochenende in der DEL2 kann Trainer Corey Neilson nicht so richtig verstehen. „Wir wollen natürlich jedes Spiel gewinnen“, sagt Neilson mit dem ihm eigenen Selbstbewusstsein.

Mannschaft und Trainer gehen als Tabellenzweiter in die letzten ­beiden Spiele an diesem Freitag gegen die Eispiraten Crimmitschau (19.30 Uhr) und am Sonntag bei den Kassel Huskies (18.30 Uhr).

Um das Heimrecht im Playoff-Viertelfinale definitiv zu sichern, benötigt Weißwasser noch zwei Punkte. Im ­besten Fall winkt den Füchsen sogar die Hauptrunden-Meisterschaft. Sie ­liegen derzeit punktgleich mit den Löwen Frankfurt an der Spitze.

Mit 92 Zählern haben Neilson und sein Team aber schon jetzt die beste Ausbeute in der Vereinsgeschichte eingefahren. Aus Berlin sind Maximilian Adam und Vincent Hessler dabei.

Das Heimspiel gegen Crimmitschau ist ausverkauft. „Es gibt keine Tickets mehr an der Stadionkasse“, teilen die Füchse mit.

Freitag, 19.30 Uhr: Crimmitschau (H)

Die Eispiraten Crimmitschau sind nach drei Niederlagen aus den vergangenen vier Spielen auf Platz elf abgerutscht. Stand jetzt müsste Crimmitschau also in den Playdowns um den Klassenerhalt kämpfen. Vor allem bei der 2:6-Heimniederlage im Abstiegsendspiel gegen Bayreuth war beim Team des neuen Trainers Daniel Naud die Angst zu spüren. Und das Restprogramm ist schwer: Nach der Partie in Weißwasser treffen die Eispiraten am Sonntag zu Hause auf Tabellenführer Frankfurt. Neuer Hoffnungsträger ist der kürzlich verpflichtete Verteidiger Ville Saukko (25) aus Finnland.

Sonntag, 18.30 Uhr: Kassel Huskies (A)

Die Kassel Huskies haben als Tabellenachter das Heimrecht in den Pre-Playoffs so gut wie sicher. Beim 6:2-Heimsieg gegen Dresden fielen vier Tore in Überzahl. Zwei Tage später gab es trotz vieler Schüsse eine 1:2-Niederlage in Kaufbeuren. Mit Corey Trivino fällt der viertbeste Scorer verletzungsbedingt bis zum Saisonende aus. Trainer Tim Kehler hat neue Angriffsreihen gebildet. „Mir haben unsere Auftritte am Wochenende gefallen. In den neu zusammengestellten Reihen entwickelt sich eine besondere Chemie“, erklärt Kehler. Auch Torhüter Jerry Kuhn präsentierte sich in starker Form.