Die Lausitzer Füchse unterliegen in der DEL2 den Eisbären Regensburg knapp mit 1:3 (0:2, 1:0, 0:1). Früh geriet die Mannschaft aus Weißwasser in Rückstand und konnte die Partie nicht mehr drehen, obwohl Anfang des zweiten Drittels sogar in Unterzahl der zwischenzeitliche Anschlusstreffer gelang.

Die Lausitzer Füchse geraten gegen die Eisbären Regensburg früh in Rückstand

Die Eisbären Regensburg bestätigten von Anfang an, dass sie als Aufsteiger mit einer Menge Selbstbewusstsein in die Liga gekommen sind. Sie schnürten die Füchse anfangs geradezu im eigenen Drittel ein, die frühe Führung durch Constantin Ontl war die logische Konsequenz (6.). Einzig ein Schuss von Topscorer Hunter Garlent stand in dieser Phase für die Lausitzer zu Buche (5.).
Nach einem Power-Break kamen die Gäste besser ins Spiel, verpassten aber den Ausgleich (10./13.). Ausgerechnet in dieser Phase spielten die Regensburger eine Power Play-Phase stark aus und erzielten das 2:0 (14.). In der Folge wäre sogar der dritte Treffer möglich gewesen, doch Füchse-Verteidiger Sebastian Zauner warf sich in einen Schuss, der höchstwahrscheinlich im Tor gelandet wäre (16.).
Zu Beginn des zweiten Drittels waren es die Füchse, die mit viel Druck begannen und schon nach wenigen Sekunden die erste Chance auf den Anschlusstreffer hatten (21.). Das weckte die Eisbären, die ihrerseits auf das nächste Tor spielten und den Pfosten trafen (26.). Es entwickelte sich ein unterhaltsames Spiel auf beiden Seiten. Nach einem Missverständnis der Regensburger Abwehr gelang Weißwasser in Unterzahl der Anschlusstreffer durch Clarke Breitkreuz (23.).

Im zweiten Drittel stehen beide Goalies im Fokus

Trotz einiger Chancen auf beiden Seiten ließ der nächste Treffer auf sich warten – Füchse-Goalie Ville Kolpannen war ebenso in Form wie sein Gegenüber Devin Williams. Im letzten Drittel blieb es beim gewohnten Bild: Beide Teams gingen auf das nächste Tor, beiden gelang es aber lange Zeit nicht.
Für Regensburg hätte der Treffer mit 3:1-Vorentscheidung bedeutet, für die Füchse den Ausgleich und damit die Overtime. Dort hatten die Lausitzer zuletzt gegen die Kassel Huskies in letzter Sekunde gewonnen. Bis eine halbe Minute vor Schluss wäre die Verlängerung noch möglich gewesen, doch in der Schlussminute nutzte Regensburg das leere Tor der Lausitzer zur 3:1-Entscheidung.
Füchse-Trainer Petteri Väkiparta kritisierte vor allem die Eintellung seines Teams: „Im ersten Drittel waren wir emotionslos. Der Gegner hatte mehr Wille und mehr gewonnene Zweikämpfe, das hat uns gefehlt. Im zweiten Drittel hatten wir ein paar Emotionen mehr. Wenn du aber nicht bereit bist, von Anfang an mehr zu investieren, dann gelingt dir auch nicht der Punch für deine Mannschaft. Wir müssen unter der Woche gut arbeiten, wir brauchen harte Arbeitstage und müssen von Anfang an bereit sein.“
Eisbären Regensburg – Lausitzer Füchse 3:1 (2:0, 0:1, 1:0)
Tore: 1:0 Constantin Ontl (6.), 2:0 Corvey Trinvino (14.), 2:1 Clarke Breitkreuz (23.), 3:1 Constantin Ontl (60.); Schiedsrichter: Brill/Haupt; Zuschauer: 2480; Strafminuten: 8/4.
Das nächste Spiel: Bayreuth Tigers – Lausitzer Füchse am Freitag um 20 Uhr.