Platz beider Halbfinal-Läufe. Einen Tag nach Platz fünf über 100 Meter und der um neun Hundertstelsekunden verpassten Medaille war der Endlauf für Diener diesmal zu weit weg.

Ins Finale über 4 x 100 Meter Freistil schaffte es die zweite Cottbuser WM-Teilnehmerin, Anna Stephanie Dietterle. Mit ihren Staffel-Kolleginnen Annika Bruhn, Marlene Hüther und Daniela Schreiber belegte die 17-Jährige dort in 3:34,71 Minuten den achten Platz. Zwei Hundertstelsekunden fehlten auf den deutschen Rekord.

Den Sieg holten sich die niederländischen Schwimmerinnen mit dem insgesamt zwölften Weltrekord dieser Titelkämpfe. Das Quartett schlug nach 3:26,53 Minuten an und blieb ebenso wie die Staffel der USA auf Rang zwei unter der alten Bestmarke von 3:28,22.

Für die ersehnte deutsche Medaille sorgte am Freitag Brustschwimmer Marco Koch, der über 200 Meter Silber holte. Der Europameister musste sich in 2:01,91 Minuten nur dem ungarischen Olympiasieger Daniel Gyurta (2:01,49) geschlagen geben.

Kochs Plakette war die erste Medaille eines deutschen Brustschwimmers bei einer Kurzbahn-WM seit dem Sieg von Mark Warnecke im Jahr 2000. In Doha war es nach Bronze für Franziska Hentke das zweite Edelmetall für das deutsche Team.