Olympiasieger Thomas Röhler und Andreas Hofmann sind Vetter ins Finale gefolgt. Der Jenaer Röhler qualifizierte sich mit 83,87 Metern für den Medaillenkampf am Samstag (21.15 Uhr MESZ/ZDF und Eurosport); sein Mannheimer Teamkollege Hofmann kam auf 85,62 Meter. Gefordert waren 83 Meter.

Wie das Trio um Vetter bewies auch Marie-Laurence Jungfleisch gute Nerven. Die 26-Jährige vom VfB Stuttgart musste ordentlich zittern. Die notwendige Höhe von 1,92 Meter nahm sie erst im dritten Versuch in der Hochsprung-Qualifikation. Im Finale hofft sie nun auf Edelmetall.

Hingegen schied Alina Reh über 5000 Meter im Vorlauf aus. Das 20 Jahre alte Talent aus Ulm kam als Neunte ihres Rennen in 15:01,01 Minuten ins Ziel - aber auch diese persönliche Bestzeit reichte nicht. Den Sprung ins Finale nicht geschafft hat auch Rebecca Haase vom LV Thum . Ihre 23,03 Sekunden über 200 Meter reichten nur zum insgesamt 12. Platz.

Dafür steht Christina Hering aus München, die vom Deutschen Leichtathletik-Verband erst nachnominiert worden war, im Halbfinale über 800 Meter. Timo Benitz von der LG Nordschwarzwald und Homiyu Tesfaye aus Frankfurt/Main schafften es über 1500 Meter ebenfalls in die nächste Runde.

Derweil hat sich die Lage nach den Ausbrüchen von Magen-Darm- Erkrankungen im WM-Teamhotel der deutschen Leichtathleten etwas entspannt. "Im Moment haben wir keinen neuen Fall", sagte Mannschaftsarzt Andrew Lichtenthal. Nur noch ein Sportler sei wegen der Ansteckungsgefahr in der 48-Stunden-Quarantäne.