Zudem ist die Strecke, besonders im Bereich der letzten 20 Kilometer, völlig unzureichend gesichert. Parkende Autos rechts und links, Busse, die hinter Kurven auf der Strasse stehen, erwecken nicht gerade den Eindruck, als würde den Veranstaltern viel an unserer Gesundheit liegen", erklärte der Cottbuser aus dem T-Mobile-Team am Samstag. "Viele meiner Kollegen und ich sind uns darin einig, dass es so etwas in einem ProTour-Rennen nicht geben darf."
Sportlich sieht sich der 30-Jährige bei seinem "ersten richtigen Rennen" der Saison auf einem guten Weg. "Bisher läuft es für mich wie erwartet. Langsam muss ich mich nach der langen Zwangspause wieder an die intensiven Leistungsbereiche herantasten", so Klöden, der nach einem Kahnbeinbruch auf der 17. Etappe der Tour de France 2005 eine siebenmonatige Pause einlegen musste. Im Gesamtklassement der "Fahrt zwischen den zwei Meeren" liegt der Cottbuser mit weit über 20 Minuten Rückstand in der Gesamtwertung deutlich zurück. "Ich befinde mich dennoch auf einem guten Weg. Von Tag zu Tag wird es spürbar besser, was meine Motivation für diese Saison weiter bestärkt. Ganz entscheidend ist es für mich, das Rennen zu Ende zu fahren um wichtige Rennkilometer zu sammeln", sagte der Tour de France-Zweite von 2004. Tirreno - Adriatico endet am morgigen Dienstag nach 1090 Kilometern. (Eig. Ber./tus)