"Da lohnt es sich wirklich, sich den Hintern aufzureißen, um dabei zu sein." Im August will die Berlinerin in dem gerade eröffneten futuristischen "Wasser-Würfel" über 100 Meter Freistil um Gold schwimmen. Jetzt kann sie sich schon Mal mit den Gegebenheiten vertraut machen.
Den 100-Meter-Test gewann Europameisterin Steffen gestern in guten 54,73 Sekunden und hatte 0,78 Sekunden Vorsprung auf die zweitplatzierte Chinesin Yingwen Zhu (55,51). Der Steffen-Weltrekord von 53,30 Sekunden hat seit dem 2. August 2006 Bestand, damals aufgestellt bei der EM in Budapest.
Außer Britta Steffen belegten auch Paul Biedermann (Halle/Saale) nach 1:48,51 Minuten über 200 Meter Freistil und die deutsche Männer-Lagenstaffel über 4 x 100 Meter mit Helge Meeuw (Frankfurt/Main), Andreas Lösel (Erlangen), Steffen Deibler (Biberach) und Biedermann mit 3:44,40 Minuten erste Plätze.
Die 17 Starter des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) sollen in Peking vor allem Erfahrungen sammeln. Mit dabei ist auch der Cottbuser Benjamin Starke, der jetzt bei der SG Neukölln in Berlin trainiert. Der Zeitplan der Veranstaltung in der erst am Montag eröffneten Olympia-Schwimmhalle ist der gleiche wie bei den Spielen im August. Vorläufe werden abends ausgetragen, die Finals folgen am Morgen. (dpa/jam)