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Der Brasilianer Augusto Farfus wurde Zweiter, Bruno Spengler aus Kanada komplettierte das BMW-Podest im achten von 18 Saisonrennen. Bester Fahrer ohne BMW-Antrieb wurde Mercedes-Mann Pascal Wehrlein als Sechster vor Mattias Ekström im Audi. Tags zuvor hatte Wittmann mit seinem ersten Platz die elf Monate währende BMW-Sieglosserie beendet und die Bayern zu einem DTM-Rekord geführt.

Sieben Fahrzeuge einer Marke auf den Plätzen eins bis sieben hatte es in mehr als 31 Jahren noch nie gegeben. Bislang stand die Bestmarke bei sechs Autos eines Herstellers auf den vordersten Rängen. "Mit einem derart historischen Resultat konnten wir nicht rechnen. Wir wissen das aber richtig einzuschätzen, denn es lösen sich nicht alle Probleme über Nacht", sagte Motorsportchef Jens Marquardt.

In den ersten fünf Saisonrennen war BMW nicht in die Top 3 gekommen. In Zandvoort profitierten die Bayern auch davon, das leichteste Fahrzeug im Feld zu haben. Die besten Fahrer müssen in der DTM Zusatzgewichte einladen, der Unterschied betrug bis zu 25 Kilogramm.

Mercedes und insbesondere Audi müssen nun bis zum nächsten Rennen in Spielberg am ersten August-Wochenende die Klatsche von der niederländischen Nordsee-Küste verarbeiten. Kleiner Trost für Audi: Jamie Green behält mit 81 Punkten trotz zweier Nullrunden in den Niederlanden seine Gesamtführung.