Dabei hatten einige Athleten sogar noch eine bessere Form für größere Höhen", sagte Bundestrainer Jörn Elberding nach dem Meeting in der Anhalt Arena. Mit übersprungenen 5,70 Metern erfüllte Björn Otto (Uerdingen/Dormagen) die Norm für die Hallen-WM im März in Moskau. Im Hochsprung der Frauen überquerte die Kirgisin Tatyana Efimenko die Höhe von 1,94 Meter und stellte damit eine Jahresweltbestleistung auf.
Vor 2000 Zuschauern scheiterte Otto bei seinem einzigen Versuch jedoch an der Jahresweltbestleistung von 5,76 Meter. "Es war ein super Wettkampf. Im Hinblick auf das kommende strapaziöse Programm habe ich die restlichen zwei Versuche über 5,76 Meter weggelassen, zumal ich mein Ziel erreicht hatte. Die Hälfte des Weges nach Moskau habe ich zurückgelegt. Die Last der Qualifikation ist erst einmal weg, aber das Ticket habe ich noch lange nicht in der Tasche", sagte Otto, der nun beim Springer-Meeting am Mittwoch in Cottbus als Favorit ins Springen geht. Mit einer übersprungenen Höhe von 5,60 Meter platzierten sich hinter Otto der Ukrainer Ruslan Yeremenko, der Pole Przemyslaw Czerwinski und der Kölner Tim Lobinger, die in der Lausitz-Arena gleich eine Chance zur Revanche haben. (dpa/bw)