Knapp als Vierter fuhr Eric Engler vom RSC Cottbus im Keirin-Finale an einer Medaille beim 29. Großen Preis von Deutschland auf der Cottbuser Radrennbahn vorbei. Maximilian Dörnbach gelang am Samstag nach dem Sprintsieg vom Vortag nun das Double. Der Erfurter siegte vor Europameister Stefan Bötticher aus Chemnitz und dem Inder Esow Esow.

Bei den Frauen war Wai Sze-Lee aus Hongkong erneut nicht zu schlagen. Die amtierende Sprint- und Keirin-Weltmeisterin holte sich den Doppelsieg. Sie setzte sich im Keirin-Finale vor der Chinesin Junhong Lin und Lea Sophie Friedrich aus Dassow durch.

Die Cottbuserin Emma Hinze war nach Bronze im Sprint nicht an den Start gegangen. Bundestrainer Detlef Uibel betonte: „Sie hat sich durch das Turnier im Sprint geboxt, hat eine gute Sprintlinie gefahren. Allerdings ist sie momentan zu instabil, so dass sie solche Belastungen nicht verkraftet, so dass sie heute auch absagen muss. Das ist für mich natürlich schade.“

Eric Engler, der am Freitag im Sprint Sechster geworden war, konstatierte nach Rang vier im Keirin: „Für mich ist das ein relativ gutes Ergebnis, zwei Top-Sechs-Platzierungen. Ich weiß das einzuordnen, sicherlich wäre heute von den Beinen heute noch etwas mehr drin gewesen.“

Von Bundestrainer Uibel gab es trotzdem ein Lob. Er sagte: „Eric macht eine gute Entwicklung – in den vergangenen Wochen schon. Er ist dabei, sich zu stabilisieren und zeigt alte Fähigkeiten.“

Insgesamt bewertete er den Großen Preis wohlwollend: „Mit den Ergebnissen kann man zufrieden sein, aber man muss berücksichtigen, dass die internationale Konkurrenz nicht so zahlreich vertreten war. Aber es waren auch einige Topathleten da.“