"Ich persönlich habe mir vorgenommen, nach der ersten Enttäuschung und vielen Gesprächen mit Freunden und Bekannten, weiter zu trainieren, um möglichst für die Weltmeisterschaft Ende September in Stuttgart nominiert zu werden. Ich würde mich freuen, wenn ich mich dort meinen Fans in bester Form präsentieren könnte", erklärte der 32-jährige Ex-Lausitzer auf seiner Internetseite.
Nach der positiven Doping-Probe seines Team-Kapitäns Alexander Winokurow war das Astana-Team von der Frankreich-Rundfahrt zurückgezogen worden. Der Kasache wurde gestern zudem gefeuert, teilte das Team mit.
"Ich musste erst einmal den Schock verdauen und habe eine kleine Auszeit genommen. Wie es mit Astana weitergeht, weiß ich nicht", erklärte Klöden in dem auf seiner Homepage veröffentlichten Interview mit www.radsport-aktiv.de. Andreas Klöden verteidigte noch einmal seinen Wechsel zum kasachischen Rennstall. "Ich musste mich bei Astana den gleichen strengen Anti-Doping-Regeln unterwerfen, wie ich es auch bei anderen Teams hätte machen müssen." (dpa/jam)