Von Steven Wiesner

Die Cottbus Crayfish haben es nochmal richtig krachen lassen zum Abschluss der Saison. In der Regionalliga Ost konnten sich die Lausitzer am Wochenende mit einem 54:8-Erfolg von ihrem American-Football-Publikum verabschieden. Die Berlin Bears, die am finalen Spieltag zu Gast waren im Cottbuser Sportzentrum, waren letztlich nicht mehr als ein dankbarer Sparringspartner für die „Krebse“.

Es war der höchste Saisonsieg für die Mannschaft von Headcoach Jörg Steudtner. Mehr Punkte konnten die Cottbuser nur im Hinspiel gegen die Bears erzielen. Beim damaligen 65:38-Erfolg war man in der Defense allerdings auch bedeutend anfälliger als am Samstag.

Für die Berliner, die die Spielzeit in der dritten Liga als Tabellenvorletzter abschließen, war es die zehnte Niederlage im zwölften Spiel. Die Crayfish standen dagegen schon vor der Partie als Tabellendritter fest. Der Kantersieg war trotzdem nochmal ein Ausrufezeichen und womöglich auch ein Signal an die Konkurrenz, dass Cottbus in der neuen Saison wieder oben angreifen will. Acht Siege genügten in dieser Runde aber noch nicht, um das Spitzenduo um Meister Berlin Adler und Vizemeister Spandau Bulldogs in die Bredouille zu bringen.

Nun ist erstmal Pause im American Football, doch wie gerufen hat dafür gerade die NFL-Saison in Amerika begonnen. Die Football-Fans werden also auch ohne die Crayfish weiter bestens unterhalten.