Jake Ustorf verlässt die Lausitzer Füchse. Das teilte der Eishockey-Zweitligist am Dienstag mit. Der 22-Jährige wechselt zum Weißwasseraner Liga-Konkurrenten EHC Freiburg. Ustorf habe um eine Vertragsauflösung gebeten, hieß es, weil er sich bei den Breisgauern mehr Einsatzzeit erhoffen. Für die Füchse war der Sohn des fünfmaligen Deutschen Meisters Stefan Ustorf in dieser DEL2-Saison zehn Mal zum Einsatz gekommen.

Ustorf war 2018 über eine Förderlizenz vom DEL-Club Eisbären Berlin nach Weißwasser gekommen und hatte in diesem Spieljahr einen Vertrag in der Lausitz erhalten. Freiburgs Trainer Peter Russell erklärte: „Jake ist ein guter Schlittschuhläufer und ein dynamischer Center. Ich habe nur Positives über ihn gehört und bin froh, dass er unseren Kader ab sofort weiter verstärkt.“

Daniel Heinrizi, sportlicher Leiter der Wölfe Freiburg, ergänzte: „Wir wollen uns weiter im Rahmen unserer Möglichkeiten verstärken und den Konkurrenzkampf in der Mannschaft stetig hochhalten. Jake ist ein bullystarker U24-Spieler, von dem wir uns noch mehr Schnelligkeit für unser Spiel versprechen.“

Freiburg steht als Tabellensechster derzeit vor den Füchsen. Das erste Aufeinandertreffen mit Ustorf im neuen Trikot gibt es erst im neuen Jahr, am 17. Januar sind die Füchse beim EHC zu Gast. Am Wochenende stehen den Füchsen zwei schwere Spiele bevor. Am Freitag empfangen sie Vorjahres-Meister Ravensburg Towerstars (19.30 Uhr) und am Sonntag reisen sie zu den Bietigheim Steelers (17 Uhr). Bereits am Dienstag geht es dann mit dem Sachsenderby bei den Eispiraten Crimmitschau (20 Uhr) weiter.