Felix Neureuther und Fritz Dopfer bejubelten bei ihrem Doppel-Erfolg das beste deutsche Ergebnis der Weltcup-Geschichte - und auch Maria Höfl-Riesch ist vor dem Saisonfinale spitze. Sieger Neureuther und der zweitplatzierte Dopfer bescherten dem Deutschen Skiverband im Slalom von Kranjska Gora das beste Resultat seiner Alpin-Herren. "Das ist ein Hammer-Ergebnis. Ein historischer Höhepunkt im Männersport", frohlockte Alpindirektor Wolfgang Maier.

Neureuther übernahm durch den neunten Weltcup-Sieg seiner Karriere nicht nur gemeinsam mit Markus Wasmeier den Spitzenplatz der Bestenliste bei den deutschen Herren, sondern auch die Führung im Disziplin-Weltcup vor Marcel Hirscher (Österreich), der Fünfter wurde. "Ich bin sehr stolz", meinte Neureu ther zwei Wochen nach dem Aus im Slalom von Sotschi.

Dopfer sah sich durch das beste Torlauf-Resultat seiner Karriere für um 0,05 Sekunden verpasstes Olympia-Bronze entschädigt. "Das ist heute meine Medaille", sagte der 26-Jährige nach seinem ersten Top-3-Resultat der Saison. "Das ist genial für mich, endlich zahlt sich das mal aus", betonte er mit Blick auf seine aggressive Fahrt.

Höfl-Riesch ist mit 80 Punkten Vorsprung nicht nur die Beste in der Abfahrtswertung, zudem holte sie sich am Samstag im Slalom von Are als Siebte Rang eins im Gesamtklassement zurück. "Aber Anna (Fenninger) ist die Favoritin, und ich versuche, dagegenzuhalten", erklärte Höfl-Riesch mit Blick auf die Verfolgerin. Mit 29 Punkten Vorsprung auf die Österreicherin geht sie nun ins Weltcup-Finale.