K ritisiert wurde am Freitag auch die Neubesetzung des Amtes durch den bisherigen SPD-Fraktionschef Dietmar Woidke. Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) wurde ein personeller Schnellschuss vorgeworfen. Der Potsdamer Parteienforscher Michael Koß sieht auf die Brandenburger SPD schwierige Zeiten zukommen. "Speer hat Platzeck als Regierungschef immer den Rücken freigehalten", sagte er. Diese Funktion müsse schnell wieder besetzt werden. S peers Amtsnachfolger Woidke sagte am Freitag im RBB-inforadio, der Entschluss von Speer habe private Gründe. "Es waren auch Verleumdungen dabei." SPD-Generalsekretär Klaus Ness meinte, Speer habe versucht, die Privatsphäre Dritter zu schützen . C DU-Generalsekretär Dieter Dombrowski sieht trotz des Rücktritts von Speer weiteren Aufklärungsbedarf. Ministerpräsident Platzeck habe bislang nicht dazu beigetragen, kritisierte Dombrowski. Der innenpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Sven Petke, sieht im neuen Innenminister Woidke eine "ahnungslose Notbesetzung". Der Fraktionschef von Bündnis 90/Grünen, Axel Vogel, kritisierte, dass Platzeck mit der überhasteten Berufung die Chance für ein en Neustart verpasst habe. dpa/roe Seite 4