Der 52-Jährige werde das Wochenende im Krankenhaus verbringen. Platzeck kann damit weder die Gremientermine der Bundes-SPD am Montag noch die märkische Kabinettssitzung am Dienstag wahrnehmen.
Unterdessen hat Brandenburgs SPD die aufgeflammte Debatte über einen Nachfolger Platzecks als Landeschef verurteilt. Es sei unzumutbar für den 52-Jährigen, eine solche Debatte vom Krankenbett aus zu führen, sagte SPD-Landesgeschäftsführer Lars Krumrey. Das sei dem Amt nicht angemessen.
Das Mitglied des SPD-Parteirats, Harald Sempf, hatte sich für den Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion, Günter Baaske, ausgesprochen. "An Günter Baaske führt nichts mehr vorbei." Baaske gilt seit Längerem als erster Anwärter auf das Amt des Landesvorsitzenden. (dpa/mb)