Hintergrund ist die Ankündigung der Regierung, zehn Millionen Euro im Jahr zusätzlich in Bildung zu stecken, um damit vor allem den Unterrichtsausfall zu senken. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft hatte bereits im Frühjahr 1200 neue Stellen gefordert, um der Überalterung zu begegnen. 1200 neueingestellte Lehrer wären so viele wie noch nie im Land, erklärte Görke. Er forderte mehr Werbung in anderen Ländern und gezielte Anwerbung von Nachwuchslehrern durch schnelle Vorverträge. Angesichts des hohen Krankenstandes seien mehr Einstellungen für Vertretungen nötig. Ness sprach sich dafür aus, Schulen ein eigenes Budget zu geben, aus dem sie bei Bedarf flexibel etwa pensionierte Lehrer als Vertretung bezahlen könnten.