Dennoch zeigte sich die Partei gestern mit der Durchschnittsnote von 3,3 auf einer Schulnotenskala zufrieden und verwies auf ein ähnliches Ergebnis des Koalitionspartners CDU. "Sachliche Politik für Sachsen zahlt sich offensichtlich aus", sagte Fraktionschef Cornelius Weiss. Zuversicht zog er aus der so genannten Sonntagsfrage. Demnach würde die SPD 18 Prozent der Stimmen erhalten, wenn am Sonntag Landtagswahl wäre. Beim letzten Urnengang 2004 hatte sie 9,8 Prozent erreicht.
Die CDU lag in der Umfrage bei 41 Prozent (2004: 41,1), die Linkspartei.PDS bei 21 Prozent (23,6). FDP und Grüne mit je sechs Prozent - 2004 waren es 5,9 beziehungsweise 5,1 - sowie die rechtsextreme NPD mit fünf Prozent (9,2) wären gleichfalls im Parlament vertreten. Das Leipziger Institut für Marktforschung hatte für die Erhebung im Auftrag SPD Anfang März mehr als 1000 Menschen befragt. Die SPD-Landtagsfraktion berät noch bis morgen auf einer Klausurtagung in Eibenstock über Bildung, Verwaltungsreform, Hochschulpolitik, Arbeitsmarkt und Klimawandel. (dpa/mb)