Sie lehnte gestern auf ihrer Fraktionssitzung den gemeinsamen Antrag des Parlaments-Koalitionsausschusses ab, Mittel aus dem Hauptstadtvertrag für den Erhalt der Musikschulen sowie des Staatsorchesters Frankfurt (Oder) umzuverteilen (die RUNDSCHAU berichtete).
Dagegen fand der von den Lausitzer Abgeordneten Heidemarie Konzack (SPD), Burkhard Schöps und Frank Werner (beide CDU) initiierte Antrag in der CDU-Fraktion eine Mehrheit. "Die SPD ist eingeknickt. Das ist bedauerlich", erklärte Schöps gegenüber der RUNDSCHAU.
Mit den im Hauptstadtvertrag zugesicherten Landesmitteln begleicht Potsdam unter anderem den Eigenanteil der Kommune am Bau des neuen Theaters, für das am 16. April der erste Spatenstich gesetzt werden soll. Die Parlamentarier hatten sich zum Ziel gestellt, das Potsdamer Theater-Projekt zu verhindern. (Eig. Ber./ta)