Sie könnten insbesondere kleine Vereine als Träger von Diensten in den Ruin treiben, sagte die Vorsitzende der LIGA der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege, Brigitte Schnabel, gestern in Potsdam. In einem offenen Brief an Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) kritisiert die LIGA die Kahlschlagpolitik. Die beabsichtigten Kürzungen von drei Millionen Euro im ambulanten Sozialbereich stünden in keinem Verhältnis zum derzeitigen Haushaltsloch.
Der Regierungschef warb im Gegenzug um Verständnis für den eingeschlagenen Konsolidierungskurs. Das Land stehe vor Einsparungen, "die wirklich weh tun". Sie seien aber alternativlos. (dpa/ta)