"So lange das Prinzip ,Gleicher Lohn für gleiche Arbeit' nicht vollständig durchgesetzt ist, kann von wirklicher Gleichberechtigung keine Rede sein", erklärte Ziegler in Potsdam zum Auftakt der landesweit rund 350 Veranstaltungen. Sie bezeichnete es als nicht hinnehmbar, dass Frauen im Schnitt 23 Prozent weniger verdienen als Männer. Damit nehme Deutschland in der EU einen der hinteren Plätze ein. Die Schere zwischen Anspruch und Wirklichkeit klaffe in vielen Bereichen noch weit auseinander, sagte Ziegler. So gebe es in Politik und Wirtschaft noch zu wenige Frauen in Spitzenpositionen. Die diesjährige Frauenwoche steht unter dem Motto "Frauenpolitik im Spiegel der Macht - Accessoire oder Motor der Entwicklung". Ziel ist es, Probleme bei der Umsetzung der Gleichstellung von Frauen und Männern im Alltag und im gesellschaftlichen Leben zu diskutieren. dpa/das