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Sowjets für Massaker von Katyn verantwortlich

Unser Leser Kurt Noack aus Groß-Kölzig hat am 12. Oktober an dieser Stelle geschrieben, wie wichtig das Gedenken an Kriege und ihre Folgen sei und dabei auf Kriegsverbrechen im Zweiten Weltkrieg hingewiesen.

Zum einen ging es im Leserbrief um die Ermordung von 33 771 Juden in der Schlucht von Babi Jar (Ukraine) im September 1941 durch die SS der Nazis mithilfe der Wehrmacht. Weiter schrieb Noack über das Massaker von Katyn mit mehr als 20 000 toten polnischen Offizieren und Bürgern im April/Mai 1940, für das der sowjetische Geheimdienst verantwortlich war. Dieser Hinweis auf die sowjetischen Täter von Katyn war durch redaktionelle Kürzung des veröffentlichten Leserbriefs nicht mehr enthalten, daher bringen wir diese Ergänzung auf Wunsch von Herrn Noack. Wir bitten um Entschuldigung, sollte die Kürzung für Unklarheit gesorgt haben. Die Redaktion

NSU-Geschichte muss umgeschrieben werden

Roland Klose aus Bad Fredeburg schreibt zu den neuen Spuren im Mordfall Peggy K.:

Die Geschichte des NSU (Nationalsozialistischer Untergrund) muss vermutlich ganz neu geschrieben werden, weil an dem Skelett der ermordeten Peggy K. (9) DNA-Spuren von dem NSU-Mitglied Uwe Böhnhardt sichergestellt wurden. Nach den neun Morden des NSU an Bürgern mit Migrationshintergrund soll Uwe Böhnhardt auch für den Tod von Peggy K. verantwortlich sein. NSU gleich Nationalsadistischer Hintergrund? Parallelen zu Adolf Hitler gibt es. Hitlers sexuelle Vorlieben für minderjährige Mädchen sind bekannt. Beispiele dafür sind: seine Nichte Geli Raubal (starb durch Suizid), Maria Reiter (Suizidversuch mit 16), Unity Mitford (starb durch Suizid) und Eva Braun (Doppelsuizid mit Hitler). Auch das haben Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos von dem NSU mit Hitler gemeinsam: den Doppelsuizid - nicht im Bunker, aber im Wohnmobil.

Da kommt noch die Mehrwertsteuer drauf

Dietrich Kirmse aus Felixsee schreibt zu "Warum die Ökostrom-Umlage steigt" (LR vom 18. Oktober):

In dem Artikel vergessen Sie geflissentlich, dass zum genannten Preis von 6,88 Cent noch 19 Prozent Mehrwertsteuer kommen. Das wären dann 8,19 Cent!

Damit sehen dann alle weiteren Berechnungen für den Bürger natürlich ganz anders aus. (. . .)

Der Staatsfeind Nr.1 und die Unschuld in Sachsen

Uwe Vogt aus Gießmannsdorf schreibt zum Fall Al-Bakr:

Ein Terrorist in Deutschland mit Planungen eines Selbstmordattentats auf einem Berliner Flughafen! Ein Horror, wenn man dabei an die vielen Toten von Paris und Brüssel denkt und sich vorstellt, dass das auch bei uns in Brandenburg hätte passieren können. Diese Gefahr war absolut real, und es war fünf vor Zwölf um diesen Staatsfeind Nr. 1 dingfest zu machen.

Schon die Festnahme alleine war allerdings eine Geschichte von Pleiten, Pech und Pannen im Sachsenland. Die Gesetzeshüter haben den Terroristen nicht erwischt. Zum Glück haben syrische Flüchtlinge diese Aufgabe übernommen, den Terroristen dingfest gemacht und der Polizei übergeben.

Unglaublich, aber wahr: Ein Selbstmordattentäter, der sich mit einer Sprengstoffweste in die Luft sprengen wollte, schon 1,5 Kilogramm Sprengstoff hergestellt hatte, wird in der JVA Leipzig als nicht selbstmordgefährdet eingestuft. Trotz dieser Einschätzung hat sich der Terrorist nun in seiner Zelle umgebracht. (. . .)

Niemand hat Fehler gemacht, trotzdem ist der Terrorist tot. Allen Ernstes - einen Staatsfeind Nr. 1 behandelt man nicht wie einen Hühnerdieb. Es gab die einmalige Chance nach der Verhaftung, die Täter hinter dem Täter zu ermitteln. In welchen Ländern sitzen die Hintermänner, die den Terroristen gesteuert haben? Hatte er noch weitere Helfer hier in Deutschland? Gibt es noch weitere Anschlagsziele? Viele Fragen, auf die es keine Antworten mehr gibt. Es gibt für diesen Justizskandal nur eine Antwort - vollständige Aufarbeitung der Fehlentscheidungen ohne Rücksicht auf Personen, Anpassung von Gesetzen und Rücktritt von Entscheidungsträgern!

Es wird mit zweierlei Maß gemessen

Helmut Wolf aus Guben schreibt zum Besuch des russischen Präsidenten in Berlin:

(. . .) Reden ist immer besser als schießen. Allerdings sollte man endlich aufhören, sich ständig in die inneren Angelegenheiten Russland einzumischen. Die Völker Russlands haben sich mit großer Mehrheit aus Vaterlandsliebe für Putin entschieden, und das sollte man endlich respektieren. Mit anderen autoritären Staaten pflegt man auch - im eigenen politischen Interesse - rege wirtschaftliche Beziehungen ohne Sanktionen. Im Übrigen: Den Krieg in Syrien beendet man nur, wenn man auf beide, Russland und USA, mit gleicher Intensität einwirkt, ihre gegenseitigen Interessen um eine Vormachtstellung im Nahen Osten endlich friedlich zu lösen (. . .).