1854 waren knapp 600 gläubige Sorben unter Leitung des Pfarrers Jan Kilian nach Texas ausgewandert, laut Domowina vor allem aus wirtschaftlichen, aber auch aus religiösen Gründen.
In Texas werden noch heute sorbische Bräuche gepflegt. So gibt es einmal jährlich ein wendisch-sorbisches Fest, auch ein Museum wurde eingerichtet. Sorbisch sprechen können die Nachfahren aber nicht mehr richtig, wie Jurij Wuschansky, Domowina-Referent für kulturelle Angelegenheiten und Ausland, sagte. "Allenfalls noch Stoßgebete und Schimpfwörter." (dpa/mb)