Grundsätzlich werde der Vorschlag der Staatsregierung befürwortet, wonach die Kreise Bautzen und Kamenz mit der Stadt Hoyerswerda sowie der Niederschlesische Oberlausitzkreis und der Kreis Löbau-Zittau mit Görlitz fusionieren sollen, sagte ein Domowina-Sprecher gestern.
Allerdings verliere die sorbisch geprägte Region um Schleife bei Weißwasser im künftigen Neißekreis an Bedeutung. Daher hatte die Domowina ursprünglich einen Großkreis für die gesamte Oberlausitz favorisiert. Der Vorschlag fand jedoch keine Unterstützung, weil damit eine zu große Einheit entstehen würde. (dpa/uf)