Eltern in Brandenburg nennen ihre Kinder weiterhin am liebsten Sophie und Paul. Diese beiden Namen führten im Jahr 2016 wie auch im Vorjahr die Hitliste an, teilte die Gesellschaft für Deutsche Sprache (GfdS) am Mittwoch mit. Auf dem zweiten Platz der Vornamens-Hitliste für das Jahr 2016 stehen wie im Vorjahr Marie und neu Alexander. Charlotte und Finn kamen auf Platz 3.

Sophie und Alexander sind im vergangenen Jahr die beliebtesten Vornamen in Berlin gewesen. Wie die Gesellschaft für deutsche Sprache in Wiesbaden weiter mitteilte, folgen bei den Mädchennamen Marie, Charlotte, Maria und Sophia. Bei den Jungen sind es Paul, Elias, Maximilian - und gleichauf Luis und Oskar.

Die Hauptstädter liegen damit weitgehend im Bundestrend. Deutliche Ausreißer allerdings sind Karl und Luise, die in Berlin jeweils auf Platz sieben stehen, auf der Bundesliste dagegen erst auf Platz 21 beziehungsweise 22.

Bundesweit waren nach Angaben der Wiesbadener Sprachforscher Marie und Elias die beliebtesten Vornamen. Dahinter landen Sophie und Sophia sowie Alexander und Maximilian. Der Geschmack der Eltern blieb weitgehend konstant: Auf die Liste der zehn Namen, die am häufigsten vergeben werden, schaffte es vergangenes Jahr kein einziger Neueinsteiger. "Die Klassiker sind die Sieger", sagt GfdS-Geschäftsführerin Andrea-Eva Ewels in Wiesbaden.

Die GfdS wertete mehr als eine Million Einzelnamen aus, die von rund 650 Standesämtern übermittelt wurden. Dies entspricht nach den Worten von Ewels rund 97 Prozent aller vergebenen Vornamen. Dabei wird nicht zwischen Erst- und Folgenamen unterschieden