Die Wildkrokuswiesen in der 2600 Einwohner zählenden Erzgebirgsgemeinde zeigen sich wieder als schier unendlicher violetter Blütenteppich und locken vor allem an den kommenden zwei Wochenenden Touristen an, teilte die Gemeinde mit.
Das Dorf im Mittleren Erzgebirgskreis ist seit Jahrzehnten für seine Krokusse bekannt. Bereits 1881 hatte eine Zeitung die Krokuswiesen erwähnt. Die ersten Krokuszwiebeln sollen schon im 17. Jahrhundert nach Drebach gekommen sein. Einer Überlieferung nach hatte der kundige Heilpraktiker und Pfarrer David Rebentrost, der von 1648 bis 1703 in dem Ort lebte, die Krokusse gesetzt. Nachdem er dem Kurfürsten Johann Georg II. nach einem Jagdunfall geholfen hatte, durfte er sich Pflanzen in dessen botanischen Garten aussuchen. Internet: www.drebach.de