Mit 32 angemeldeten Musikern ist das asiatische Land bei dem Musikerwettstreit, der am Freitag mit den ersten Auswahlprüfungen beginnt, am stärksten vertreten. Südkorea stellt damit erstmals die größte Gruppe für beide Instrumente, sagte Wettbewerbsleiterin Carola Schlegel.

In diesem Jahr stehen Viola und Kontrabass im Rampenlicht des Wettbewerbs, der im jährlichen Wechsel zwischen Streich- und Blasinstrumenten ausgetragen wird. "Wir beobachten bei den Streichern seit über zehn Jahren mehr und mehr Teilnehmer aus Südkorea", berichtet die Organisationschefin. Das Land habe qualitativ stark aufgeholt.

Darüber hinaus sei das Bewerberfeld 2017 so international wie nie zuvor. Demnach meldeten sich bis Ende Januar 110 Teilnehmer aus 33 Ländern für Viola und 69 Musiker aus 29 Ländern für Kontrabass an. Damit seien alle fünf Kontinente in der Stadt der Instrumentenbauer vertreten. Neben Südkorea führen Deutschland mit 26 und China mit 15 Anmeldungen die Rangliste an. Die Organisatoren rechnen damit, dass sich von den 179 angemeldeten Teilnehmern rund 120 tatsächlich dem Wettbewerb für Musiker bis 30 Jahre stellen.