Ganz und gar nicht mehr verständlich aber ist es, wenn daraus Grabenkämpfe erwachsen, die jeglichen Kompromiss unmöglich machen. Und das gilt besonders, wenn es dabei nicht nur um die Sache an sich, sondern auch um die Selbstdarstellung einzelner Protagonisten geht - siehe beim mittelständischen Bauernbund. Doch auch das zuständige Ministerium muss sich fragen lassen, wie es sein kann, dass das Wolfsplenum den Organisatoren so entglitten ist. Eine bessere Vorbereitung der Veranstaltung hätte dringend notgetan. Schließlich ist es in Brandenburg mittlerweile allgemein bekannt, dass es emotional wird, wenn die Rede auf den Wolf kommt - und wären manche der Protagonisten der Veranstaltung Wölfe gewesen, hätte es schon längst den Ruf gegeben, sie als Problemtiere dem Bestand zu entnehmen. politik@lr-online.de