Die Jury lobte den Streifen über ein tragisches Familienereignis, das die Beziehung von Vater und Sohn schwer belastet, als poetisch und atemberaubend, wie der Veranstalter am Samstag mitteilte. Der Film heimste auch einen Preis für den besten Schnitt ein. Die insgesamt mit knapp 50 000 Euro dotierten 17 Preise wurden am Samstagabend in einem Kino in Babelsberg verliehen. 1300 Filme aus 66 Ländern wurden eingereicht. Bester Dokumentarfilm wurde der deutsche Streifen "Frauenzimmer" von Saara Aila Waasner. Der mit 12 000 Euro am höchsten dotierte Preis (Produzentenpreis) ging an den Spielfilm "Live Stream" von Jens Wischnewski. dpa/sts