Februar verkündete Votum der Frauenkirchen-Stiftung für eine moderne Orgel im wiedererstehenden Gotteshaus (die RUNDSCHAU berichtete).
Der Dresdner Orgelstreit hatte Gegner und Befürworter eines möglichst originalgetreuen Wiederaufbaus der Orgel von Gottfried Silbermann aus dem Jahr 1736 entzweit. Die Entscheidung für eine moderne Orgel im barocken Gehäuse ist umstritten. Das Instrument soll von der Straßburger Firma Daniel Kern gebaut werden.
Nach Darstellung des Präsidenten der in Freiberg ansässigen Silbermann-Gesellschaft, Dietrich Wagler, hatte das Gremium 1997 eine Spende in Höhe von 19 450 Mark erhalten. Sie war an den Nachbau der Silbermann-Orgel gebunden und nach Dresden weitergeleitet worden. Nun will das Präsidium der Silbermann-Gesellschaft mit dem Spender über den Einsatz der Mittel neu entscheiden. (dpa/wie)