Siemens hat am neuen Hauptstadtflughafen nach Angaben des Rechnungsprüfers der Flughafengesellschaft Planungs- und Bauarbeiten ohne Gegenleistung abgerechnet. Dabei ging es um den Umbau der Entrauchungsanlage, für den der Elektronikkonzern von Herbst 2013 bis Mai 2014 die fraglichen Rechnungen eingereicht habe. „Im Nachhinein stellte sich heraus, dass die Leistungen gar nicht erbracht wurden, weil die Firma Siemens behindert war“, sagte Carsten von Damm aus der Nachtragsmanagement-Abteilung des Flughafens. „Die konnte eigentlich gar nichts machen.“ Summen nannte er nicht. Zuvor habe es unberechtigte Rechnungen vom Gebäudetechnik-Ausrüster Imtech gegeben.