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| 02:46 Uhr

Sielow und Döbbrick – Denkmäler ihrer Zeit

Döbbrick/Sielow. Die Motive der Denkmäler in den meisten Orten ähneln sich. Oft sind das Eiserne Kreuz, ein Adler oder Soldatenhelme zu sehen, manche Denkmäler sind jedoch auch anders gestaltet und fallen eher ins Auge. Sven Scheffler

In Döbbrick und Sielow stehen jeweils typische Vertreter ihrer Zeit, mit einem typischen Werdegang.

Denkmal in Döbbrick

Das Denkmal in Döbbrick fällt wegen der plastischen Darstellung eines trauernden Soldaten auf. Ähnliche Statuen finden sich auch noch in Groß Oßnig und Atterwasch sowie zwei Mal im Landkreis Oberspreewald -Lausitz. Ursprünglich war das Denkmal eingezäunt und von kleinen Sträuchern und Bäumen umgeben. In den 50er-Jahren wurde die Soldatenplastik dann in der Nähe des Denkmals vergraben und der Sockel als Milchrampe genutzt. Nach 1990 wurde die Plastik restauriert und wieder aufgestellt. In 1993 wurde die Inschrift erneuert und eine alte Tafel für Gefallene früherer Kriege wieder aufgestellt.

Denkmal in Sielow

Das Denkmal in Sielow hingegen gehört vom Typus her zu den häufig vorkommenden. Aufgestellt wurde es auf Anregung der Mühlenbesitzer Alfred Schneider und Christian Saschowa. Am 16. Oktober 1921 wurde das 28 000 Mark teure Denkmal eingeweiht. Nach 1945 verwitterte es und wurde 1986 bei Bauarbeiten entfernt und an anderer Stelle aufgestellt. Wegen der starken Verwitterung wurde es 2008 restauriert und am Volkstrauertag desselben Jahres eingeweiht.