Zwei Streifen, die im November beim 28. Filmfestival Cottbus erfolgreich waren, bleiben im Oscar-Rennen. Sie haben es auf die Shortlist mit acht weiteren Kandidaten für den Oscar in der Kategorie bester nicht-englischsprachiger Film geschafft, wie die Academy mitteilte. Für Kasachstan kommt  „Ayka“ von Sergey Dvortsevoy, in diesem Jahr der Cottbuser Hauptpreisträger, in die engere Wahl. Polen hat weiterhin Chancen mitPawel Pawlikowskis „Cold War“. Das war der diesjährige Festival-Eröffnungsfilm, der dann den von der RUNDSCHAU gestifteten Publikumspreis gewann „Cold War“  ist zudem frisch gekürter Gewinner des Europäischen Filmpreises für den besten Film.

Auch der deutsche Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck bleibt mit seinem „Werk ohne Autor“ im Rennen um den Auslandsoscar.

Außerdem auf der Shortlist sind der Thriller „Burning“ aus Südkorea,  „Capernaum“ (Libanon), der japanische Film „Shoplifters – Familienbande“, „Pájaros de verano“ (Kolumbien) und das dänische Drama „The Guilty“  Insgesamt hatten 87 Länder Filme eingereicht. Die 91. Oscar-Verleihung findet am 24. Februar in Hollywood statt.

Publikumsliebling in Cottbus – das ist kein schlechtes Oscar-Omen: „No Man’s Land“ des Bosniers Boris Tanovic hatte 2001 die meisten Zuschauerstimmen in der  Lausitz bekommen. Und 2002 dann den Oscar für den besten fremdsprachigen Film. .  .

Peter Blochwitz