Seit gestern Abend widmen sich über 100 Frauen und Männer aus Argentinien, Bulgarien, Mexiko, Russland, Kongo, Kamerun, Korea und einem Dutzend weiterer Länder der „Dominanz der Kulturen und Interkulturalität“ auf dem VI. Internationalen Kongress für Interkulturelle Philosophie.
Dabei habe die seit 1995 weltweit agierende und in Fachkreisen anerkannte Gruppe, zu der auch der Senftenberger Philosoph Dr. Gerd-Rüdiger Hoffmann gehört, bewusst die Lausitz als Austragungsort gewählt. Hier sei konkret nachvollziehbar, welche Rolle die Provinz - im Sinne von Gegend - im dominanten Europa spielen dürfe. „Wie viel Vielfalt gestattet Europa, welche Chance bleibt den Provinzen“ , fragte im Eröffnungsvortrag in der gastgebenden Fachhochschule Lausitz Prof. Dr. Raúl Fornet-Betancourt aus Aachen, einer der Initiatoren des Kongresses. So werden sich die Vordenker bis zum Freitag besonders der Rolle der Sorben und Wenden in der Lausitz widmen. (Eig. Ber./hs)