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Selbst Tornados sind möglich

Umgeknickte Masten nach Sturm bei Schadewitz
Umgeknickte Masten nach Sturm bei Schadewitz FOTO: Jens Berger (LR-COS-REM-551)
Cottbus. Erneuter Wetterumschwung in der Lausitz. Bis zu 35 Grad, aber auch Starkregen und Gewitter sagen die Wetterfrösche für den heutigen Mittwoch voraus. Drohen erneut Unwetter wie in der Vorwoche? bob/mit dpa

Von Mittwochnachmittag an soll eine Unwetterfront zuerst den Brandenburger Südwesten, später dann Berlin und die Uckermark treffen. Das berichtet der Deutsche Wetterdienst (DWD). Neben Gewittern und örtlichem Hagel wird vor allem heftiger Starkregen erwartet, der mit Unterbrechungen den ganzen Donnerstag anhalten kann.

Die Wetter-App weist auf Sturmböen mit bis zu 70 km/h sowie kleinförmigen Hagel hin. "Wegen der hohen Bodenfeuchte können selbst Tornados nicht ganz ausgeschlossen werden", sagte eine Meteorologin der dpa.

Die Unwetterzentrale der Meteomedia GmbH gibt für die Elbe-Elster-Region ab 14 Uhr eine mittlere Warnung aus. Die Alarmstufe "rot" sei aber möglich, hießt es am Morgen. Für Cottbus wurde ab 17 Uhr eine Vorwarnung vor Gewitter gemeldet. Starkregenschauer oder heftige Gewitter, Hagel und schwere Sturmböen sind möglich. Für Lübben wird ebenfalls ab 17 Uhr eine Vorwarnung vor Gewitter ausgegeben.

Unwetterwarnungen vom DWD

Feuerwehren der Region wollen im Lauf des Vormittags beraten, ob sie in erhöhte Alarmbereitschaft gehen.

In der vergangenen Woche hatten Unwetter vor allem in der Elbe-Elster-Region für Schäden gesorgt. Zum Teil sind diese immer noch nicht behoben . Schlimm traf es unter anderem eine Familie in Theisa .

Die Waldbrandwarntsufen blieben am morgen für den Landkreis OSL und den Raum Hoyerswerda auf der zweithöchsten Warnstufe, In den anderen Landkreisen ist die Lage entspannter.