Bis morgen werden unter anderem Angehörige der Stämme Cherokees, Lakotas, Totonaken, Odjibwas und der Yakis mit traditionellen Vorführungen und dem Verkauf von stammestypischem Kunsthandwerk die Welt aus den Abenteuerromanen des sächsischen Autors Karl May zum Leben erwecken.
Zugleich eröffnete gestern eine Sonderausstellung im Radebeuler Karl-May-Museum, dem ehemaligen Wohnhaus des Schriftstellers, mit dem Titel "Winnetou im Elbsandsteingebirge". Die Schau, die bis 30. September zu sehen sein wird, dokumentiert die 65-jährige Geschichte von Karl-May-Aufführungen auf der Felsenbühne Rathen.
Darüber hinaus haben Besucher wieder Gelegenheit, auf einem drei Kilometer langen Erlebnispfad zahlreichen Romanhelden wie etwa Winnetou und dessen Kameraden Old Shatterhand zu begegnen. Über den Abenteuer-Parcours gelangen sie unter anderem zum "Fort Virginia", einem rekonstruierten historischen Südstaatencamp, sowie zur "Gold Nugget Ranch", wo Gäste in Anwesenheit eines Trappers im Lößnitzbach nach rund drei Kilogramm eigens für die Festtage ausgestreutem Gold suchen können.
Als weitere Veranstaltungen finden die Große Sternreiterparade mit rund 330 Pferden sowie zahlreiche Lesungen statt. Eine Diskussionsrunde, die so genannte Friedensnacht, versucht erstmals, Bezüge zwischen Karl Mays Werk und aktuellen politischen Konflikten aufzuzeigen. (ddp/wie)